Elfenbein-Handel oder nicht?

Verbändegespräche in Bonn am 25.2.2019

Wir waren am 25. Februar 2019 auf Einladung im Bundesamt für Naturschutz in Bonn zur Anhörung der deutschen Umwelt- und Artenschutzverbände. Auf der Agenda der Diskussionsthemen standen die Anträge und Arbeitsdokumente zur nächsten Washingtoner Artenschutzkonferenz (CITES, CoP18), die vom 23. Mai bis 3. Juni 2019 in Colombo, Sri Lanka stattfinden wird.

Es waren insgesamt 38 Teilnehmer im Saal, darunter, neben den Teilnehmern vom Amt, Vertreter verschiedener Vereine und Institutionen.

Nach Informationen über den Stand der Vorbereitungen des Bundesamtes zur Artenschutzkonferenz wurden wichtige Anträge im Einzelnen besprochen.

Die eingereichten Dokumente betrafen alle Spezies, von Bäumen über wirbellose Arten, Reptilien und marinen Lebensformen bis hin zu den Säugetieren. Wir erfuhren, dass einige Überlegungen des Bundesamtes in Bezug auf Elefanten durchaus in die Richtung unserer Vorstellungen gehen. Andere Überlegungen sind unserer Meinung nach noch nicht optimal, um das Überleben der Elefanten auf Dauer zu gewährleisten, und zu manchen Punkten hat sich das Ministerium noch gar keine Meinungen gebildet. Wir bleiben weiterhin dran und werden dem Amt entsprechende Informationen übermitteln.

Im Meinungsfindungsprozess innerhalb der EU beraten parallel die (nach dem Brexit) 27 EU-Mitgliedsstaaten über die einzelnen Anträge, um dann in Colombo im Mai konform abzustimmen. Eine Vorgehensweise, die Vor- und Nachteile bietet.

Hier die aktuellen Anträge: cites.org/eng/cop/18/prop/index.php

Weitere Informationen auf unserer Website: Die Politik und der Elfenbeinhandel